Mahnaz Hagen

Eigentlich wollte MAHNAZ Zahnärztin werden, als sie 1986 aus Persien nach Deutschland kam. Doch dann entschied sie sich für ein Friseur-Praktikum, um die Wartezeit auf den Studienplatz zu überbrücken. Und legte damit den Grundstein für ihre Karriere. „Ich habe mich bereits nach wenigen Tagen in den Friseurberuf verliebt und wollte seitdem nur noch eins: eine richtig gute Typ-Beraterin und Top-Stylistin werden“, erinnert sich MAHNAZ. Und das hat sie geschafft. Davon zeugen zahlreiche gewonnene Friseur-Wettbewerbe auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene. Und eine regelmäßige Präsenz in Zeitschriften, Funk und Fernsehen. „Ich gebe offen zu, dass ich darauf stolz bin“, sagt die quirlige Perserin mit einem Schmunzeln auf den Lippen: „Aber viel wichtiger ist für mich, dass sich meine Kunden rundum gut betreut fühlen. Das ist meine wahre Aufgabe. Und meine Bestimmung.“ Mahnaz Hagen ist Teil des berühmten „Who-is-Who“-Werks und hat bereits verschiedene Titelblätter großer Frauenzeitschriften gestylt und ist für Film und Fernsehen tätig.

Ihr Mitarbeiter Motto?
Versetze Dich in einen Unternehmer. Lerne von Anfang an unternehmerisch zu denken und zu handeln.

Was imponiert Ihnen an Bewerbern?
Die äußere Erscheinung, Natürlichkeit und Ausstrahlung, die richtige Antwort auf die wichtigste Frage: Warum hast Du Dich für diesen Beruf entschieden?

Nach welchen Kriterien werten Sie Bewerbungsunterlagen aus?
Unterlagen, die sich vom üblichen Standard sofort abheben, inhaltlich gut strukturiert sind und auf eine kreative künstlerische Ader hinweisen.

Die größten Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Bewerbern?
Für mich gibt es prinzipiell keinen Unterschied zwischen männlichen und weiblichen Bewerbern. Ich versuche so neutral wie möglich zu bewerten.

Ihre wichtigsten Fragen im Bewerbungsgespräch?
Bei Azubis: Warum möchten Sie Friseurin werden?
Haben Sie sich vor Ihrer Bewerbung mit dem Thema Friseur beschäftigt?
Können Sie mir Ihre Leitbilder nennen?
Was ist Ihre Vorstellung von diesem Beruf?
Was ist Ihr Ziel in zwei Jahren?

Was löst bei Ihnen kaltes Grausen aus?
Ungepflegte äußere Erscheinung

Was sind für Sie die größten Fehler beim Bewerben?
Die bei der Frage nach Ihrem Hobby alles nennen außer frisieren, schminken, etc, eben alles, was mit dem Beruf zu tun hat.
Mehrere Piercings in Mund oder Gesicht, unstimmig angezogen, ungepflegte Haare, Haarfarbe, Hände
Mangelhafte Vorbereitung auf das Bewerbungsgespräch

Ihre beste Bewerber Erfahrung?
Absolut gepflegte äußere Erscheinung, die richtigen Antworten zum Berufsbild, die Fähigkeit, Ihre Leidenschaft für diesen Beruf zu vermitteln.

Ihr größter Einstellungsfehler?
Nicht auf das erste Gefühl gehört zu haben und einfach nach dem äußeren bild und von einer überhöhten Selbstdarstellung getäuscht worden zu sein.

Wie darf ein Bewerber zum Bewerbungsgespräch nicht erscheinen?
Mit ungepflegten Haaren, Nägeln, unstimmigen Farbkombinationen in der Kleidung. Der Beruf verlangt einfach Sauberkeit und ein gepflegtes Äußeres, das sind die unbedingten Voraussetzungen und so muß ein Bewerber erscheinen.


Ihr schrecklichstes Bewerber Erlebnis?
Ein Bewerber, der bei der Ablehnung für die ausgeschriebene Stelle verbal ausfallend wurde.

Wichtige Eigenschaften potentieller Mitarbeitern?
Kreativität, Loyalität, Eigenständigkeit, Kollegialität, Spontaneität

Auf welche Stärken setzen Sie?
Kreativität, Teamfähigkeit, selbständiges Denken.

Wie integrieren Sie neue Mitarbeiter am schnellsten?
Da bei der Einstellung eines neuen Mitarbeiters die Meinung meines Teams eine große Rolle spielt, wirde der neue Mitarbeiter nach seinen Stärken eingesetzt und integriert sich somit schnell

Ihr wichtigster Tipp für die Mitarbeitermotivation?
Lob, Anerkennung, Herausheben beim regelmäßigen Teamgespräch, besondere Belohnungen

Ihr persönlicher Tipp an Bewerber?
Setzen Sie das um, was Sie im Bewerbungsgespräch gesagt haben.

Wer hat im Einstellungsprozess ein Mitspracherecht?
Das vorhandene Team

Unterwerfen Sie Bewerber bestimmten Tests?
Selbstverständlich ja.
Mindestens drei bis vier Wochen Praktikum, danach ein Beurteilungsgespräch und endgültige Entscheidung

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